Projekte

Buchreise durch Leipzigs Gymnasien

Anfang des Jahres 2012 wurde dieses Projekt angestoßen und mit Hilfe der Schulbibliothekarischen Arbeitsstelle und dem Amt für Jugend, Familie und Bildung realisiert.
Der Hintergrund war, dass unser Schülerregal nicht oft frequentiert wird, beziehungsweise die Schulen der Stadt Leipzig nicht einmal wissen, dass unser Institut auch für die Schüler zugänglich ist.
Somit haben wir uns entschieden, unser Schülerregal durch die Gymnasien Leipzigs wandern zu lassen, um den Schülern einen Einblick in die Vielfalt mathematischer Literatur zu geben, Interesse an Mathematik und Naturwissenschaften zu wecken, sowie auf die Nutzungsmöglichkeiten der Institutsbibliothek hinzuweisen.

http://www.mis.mpg.de/buchreise/

Sprachposter

Wir sind ein internationales Institut. Nicht nur, weil hier internationale Forschung betrieben wird, sondern vor allem, weil die Forscher aus unterschiedlichen Teilen der Welt stammen. Erlebbar wird diese kulturelle und sprachliche Vielfalt bei einem Gang durch das Institut, bei dem man Gespräche in vielen verschiedenen Sprachen hören kann oder auf der jährlichen Sommerparty, deren Bufett aus mitgebrachten Speisen aus aller Welt besteht.
Die Mitarbeiter und Auszubildenden der Bibliothek bemühen sich, ein Grundverständnis für Sprachen und Schriften zu entwickeln, um die Wissenschaftler besser kennen zu lernen und weil zukünftig die Ansetzung der Namen in unserem neuen LIS in der jeweiligen Muttersprache und Schrift erfolgen soll. Eine unserer Auszubildenden erstellte Poster zu sechs mehr oder weniger häufig in unserem Institut gesprochenen Sprachen, von denen jedes einen kurzen Überblick über Schriftzeichen, Aussprache und Sprachregeln bietet. Das verwendete Material wurde über mehrere Jahre hinweg aus Büchern und Internetquellen zusammengetragen.

Sie können die Poster gern für ihre eigenen Zwecke nachnutzen.

Mitarbeit bei Veranstaltungen

Unsere Auszubildenden helfen regelmäßig bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen für Institut und Bibliothek. Jährliche Veranstaltungen wie der Girl's Day, die Campus Tage und vor allem die Institutsweihnachtsfeier sind ohne den Elan und Einfallsreichtum unserer jungen MitarbeiterInnen kaum vorstellbar.
Auch bei Bibliothekstagungen und -fortbildungen können unsere Auszubildenden ihr organisatorisches Geschick unter Beweis stellen. Sie buchen die Räumlichkeiten, sichern Hotelkontingente, bestellen Verpflegung und reservieren Tische für das gemeinsame Abendessen. Deutsch- oder englischsprachige Schüler - und Gästeführungen sind ihnen genauso selbstverständlich wie die häufigen Bibliothekseinführungen für Wissenschaftler.

Umschlagherstellung für die Schokosammlung

Eine besondere Stellung in unserem Bestand nimmt die Choice book-Sammlung ein. Diese gut 1000 Favoriten unseres Gründungsdirektors, Prof. Zeidler, erfreuen sich bei unseren Wissenschaftlern großer Beliebtheit, weshalb sie auch Schokosammlung genannt werden. Um ihrer Bedeutung gerecht zu werden, haben wir diese Sammlung auch optisch hervorgehoben und sie mit besonderen Umschlägen versehen. Das Ausmessen der Bücher, die Folierung der Umschläge und das tatsächliche Einschlagen wurde von unseren Auszubildenden selbständig koordiniert und ausgeführt.

Siehe auch: Choice book-Sammlung

Mitarbeit beim Corporate Design

Im Jahr 2006 wurde für die Bibliothek mit Hilfe unserer Auszubildenden ein Corporate Design entwickelt. Cornelia Kloß gestaltete unser Bibliothekslogo, neue Benutzerkarten und neue Lagepläne. Außerdem erhielten der Internet- und Intranetauftritt unserer Bibliothek ein einheitliches Erscheinungsbild, damit wir den Wiedererkennungseffekt als langfristiges Marketinginstrument nutzen können.

Ausstellungen

Unser Lesesaal verfügt über zwei Ausstellungsflächen, für die unsere Auszubildenden regelmäßig Ausstellungen konzipieren und realisieren. Themen sind u. a. herausragende Persönlichkeiten wie der niederländische Graphiker M. C. Escher oder bedeutende Auszeichnungen in der Mathematik oder den Naturwissenschaften wie der Nobelpreis, der Abelpreis oder die Fields-Medaille.

Informationsregal zur Stadt Leipzig

Der Leipzig Info Point wurde ins Leben gerufen, um den Gästen unseres Instituts die Stadt, in der sie leben und arbeiten, etwas näher zu bringen. Hilfreiche Informationen für das alltägliche Leben wie Fahrpläne des Öffentlichen Nahverkehrs, Adressen von fremdsprachigen Ärzten, Hinweise zu Behörden und Dienstleistern wurden in einer Broschüre zusammengestellt.
Außerdem bieten wir Bildbände, Reiseführer und sogar ein Lexikon über Leipzig an, in denen die Stadt mit ihrer Geschichte, ihren Sehenswürdigkeiten, berühmten Gebäuden und namhaften Persönlichkeiten präsentiert wird.
Darüber hinaus versuchen wir, die Wissenschaftler auch mit dem kulturellen und kulinarischen Leben Leipzigs vertraut zu machen. Aktuelle Flyer zu Veranstaltungen, Museen, Schlössern u. ä. sowie ein Restaurantführer bieten die nötigen Anregungen.

Betreuung der Scanmitarbeiter

Ein umfangreiches Projekt unserer Bibliothek ist das ‚catalog enrichment’, also das Anreichern unseres Bibliothekskatalogs mit Scans der bibliographischen Bestandteile unsere Bücher, wie zum Beispiel Cover, Buchrücken und Inhaltsverzeichnis. Das entstandene PDF wird dann im Katalog angezeigt.
Um diese Aufgabe zu bewältigen, haben wir Scanmitarbeiter eingestellt, dabei arbeiten wir auch mit Mitarbeiter aus den Behindertenwerkstätten in Leipzig, wie der Diakonie am Thonberg, zusammen.
Unsere Auszubildenden sind verantwortliche Ansprechpartner für die Scanmitarbeiter und helfen bei der Einarbeitung und Betreuung im Umgang mit Buch- und Flachbettscannern. Für ein optimales Ergebnis der Scans führen sie ebenfalls die Nachkontrolle durch.

Juniorbibliothek

Die Juniorbibliothek wurde ins Leben gerufen, um unseren Auszubildenden im ersten Lehrjahr die Möglichkeit zu geben, ihre in der Berufsschule erworbenden Kenntnisse der RAK-WB anzuwenden und zu vertiefen.
Nicht ausleihbare Dubletten unseres Bestandes werden von unseren Auszubildenden nach dem Autopsieprinzip im ISBD-Format auf Karteikarten katalogisiert. Die Bücher werden als eigene Sammlung im Auszubildendenbüro nach Numerus Currens aufgestellt und die Karteikarten werden, alphabetisch nach Autor bzw. Sachtitel geordnet, in einem Zettelkasten aufbewahrt.
Mit dieser kleinen "Mini-Bibliothek" können die Auszubildenden experimentieren und verschiedene bibliothekarische Zusammenhänge besser verstehen.

11.02.2013, 16:13