Pressemeldungen

Das Verstehen verstehen - Virtuelle Realität fördert das Verständnis kognitiver Prozesse

Das Leipziger Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften ist an einem breit angelegten EU-Vorhaben zur Erforschung kognitiver Prozesse beteiligt. Innerhalb des Projektes CEEDs erhielten die Wissenschaftler Prof. Jürgen Jost und Dr. Eckehard Olbrich eine vierjährige Förderung zum Aufbau einer entsprechenden Arbeitsgruppe.
weitere Informationen >>
Abbildung Prof. Dr. Jost (4644 x 7032, JPEG, 1.8 Mbyte)

Leipziger Mathematiker Jürgen Jost mit höchstem Wissenschaftspreis des Europäischen Forschungsrates ausgezeichnet (26.01.2011)

Der Leipziger Mathematikprofessor Jürgen Jost, Direktor am Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften, wurde vom Europäischen Forschungsrat (European Research Council ERC) mit einem Advanced Investigators Grant ausgezeichnet. Mit dem prestigeträchtigen und mit 1,5 Millionen Euro dotierten Wissenschaftspreis ehrt die EU seine exzellenten wissenschaftlichen Leistungen auf den Gebieten der geometrischen Analysis und der komplexen Systeme. Der ERC Grant erlaubt es dem Institut, in den kommenden fünf Jahren ein ambitioniertes Forschungsvorhaben zu Variationsproblemen in der Physik und der Geometrie zu realisieren.
weitere Informationen >>
Abbildung Prof. Dr. Jost (4644 x 7032, JPEG, 1.8 Mbyte)

Mathematiker entwickeln ein neues Modell zur Verbreitung bioaktiver Substanzen in Lebewesen (13.8.2010)

Die Suche nach wirkungsvollen Medikamenten wird künftig leichter. Forscher des Max-Planck-Instituts für Mathematik in den Naturwissenschaften und der Universität Aarhus in Dänemark können mit einem neuen mathematischen Modell schneller und genauer als bislang vorhersagen, ob ein Arzneimittel zu seinem Wirkungsort gelangt. Das Modell nutzt ausgeklügelte mathematische Methoden, um aus chemischen Daten die Route biologisch aktiver Substanzen im Körper zu berechnen. Zukünftig könnte das neue Modell der Wissenschaftler auch die Wege von Chemikalien in Ökosystemen beschreiben. (Journal of Chemical Physics 133, 044104 _2010) weiter >>

Felix Otto als neuer Direktor am Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften begrüßt (6.5.2010)

Prof. Dr. Felix Otto verstärkt seit Mai das Direktorium des Max-Planck-Instituts für Mathematik in den Naturwissenschaften in Leipzig. Unter seiner Leitung startete zugleich die Arbeitsgruppe „Musterbildung, Energielandschaften und Skalierungsgesetze“. weiter>>

Rauschen bremst Neuronen aus (12.10.2009)

Max-Planck-Wissenschaftler untersuchen, wie unspezifische Signale die
Informationsverarbeitung von Nervenzellen beeinflussen.
Ob Geräusche, Gerüche oder Bilder - jegliche Information, die ein Lebewesen erhält, wird von den Sinnesorganen in neuronale Signale umgewandelt. Dabei "feuern" die Nervenzellen kurze elektrische Impulse ab. Eine entscheidende Rolle bei diesem Prozess der Informationsverarbeitung spielt der Einfluss von unspezifischen, zufälligen Signalen, dem so genannten Rauschen. Forscher vom Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften und der École Normale Supérieure Paris haben nun nachgewiesen, dass dieses Rauschen die Aktivität von Neuronen nicht nur fördern, sondern auch hemmen kann. Die Erkenntnisse lassen sich auch auf andere Systeme mit ähnlicher dynamischer Struktur übertragen (Physical Review E of the American Physical Society 80, 031907, 2009). weiter >>

Leipziger Gespräche zur Mathematik 2009 (28.04.2009)

Im „Jahr der Mathematik 2008“ fiel der Startschuss für die Reihe der „Leipziger Gespräche zur Mathematik“, die wir auch 2009 in enger Kooperation mit der Stadt Leipzig und dem Mathematischen Institut der Universität Leipzig fortsetzen möchten.

Auch in diesem Jahr werden international hoch angesehene Spitzenmathematiker in der historischen Alten Handelsbörse über spannende mathematische Themen sprechen und einen anregenden Austausch mit den Zuhörern suchen. weiter >>

Roboter entfalten ein Eigenleben (31.10.2008)

Max-Planck-Forscher finden einen mathematischen Zugang, der es autonomen Robotern ermöglicht, sich selbstbestimmt zu entwickeln. Einer Forschergruppe am Leipziger Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften ist es gelungen, eine neue mathematische Methode zu entwickeln, die Robotern und anderen künstlichen Wesen ein "eigenständiges Leben" ermöglicht. In Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen gehen die Wissenschaftler der Frage nach, wie robotische Systeme - ganz aus sich heraus - ihre natürlichen Bewegungsmuster in spielerischer Weise entdecken und entwickeln können. Die künstlichen Wesen sind mit einem "Gehirn" ausgestattet, einem artifiziellen Nervensystem, das aus einem Kontrollzentrum und einem Selbstmodell besteht. Haben klassische Roboter im Wesentlichen vordefinierte Ziele, so eröffnet die Entwicklung aus eigenen inneren Antrieben heraus einen völlig neuartigen Zugang zur Realisierung "echter" robotischer Individuen. weiter >>

Mathe inspiriert - Eröffnung der Ausstellung INSPIRATA (13.10.2008)

Die mathematisch-naturwissenschaftliche Ausstellung Inspirata wird am Donnerstag, dem 16. Oktober um 15.00 Uhr in den Räumen des Schulmuseums feierlich eröffnet. Die Ausstellung lädt mit über 35 interaktiven Exponaten zum Erleben, Staunen und Experimentieren ein und wurde von den ersten Schulklassen seit Anfang September getestet. Die Inspirata bietet sowohl Kindern als auch Erwachsenen zahlreiche Möglichkeiten, Mathematik und Naturwissenschaften auf spannende Weise zu entdecken. weiter >>

Leipzig spricht über Mathematik (19.6.2008)

In der neuen öffentlichen Vortragsreihe "Leipziger Gespräche zur Mathematik" dreht sich alles um eine der ältesten Wissenschaften. Im Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Eberhard Zeidler, Gründungsdirektor des Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften, geht es um die faszinierenden Wechselwirkungen zwischen Mathematik und Naturwissenschaften. weiter >>

Girls Day am Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften (1.4.2008)

Das Max-Planck-Institut (MPI) für Mathematik in den Naturwissenschaften wird auch in diesem Jahr anlässlich des Girls Days am 24. April seine Türen öffnen. Es lädt alle Mathematik-interessierten Mädchen ein, diesen Tag mit den Mathematikerinnen des Instituts zu verbringen. Im Mittelpunkt steht natürlich die Mathematik – und dies in ihrer anschaulichsten Form. Zum Erleben, Staunen, Experimentieren, Knobeln – kurz gesagt: Wissenschaft zum Anfassen! weiter >>

Pressekontakt

Max-Planck-Institut für Mathematik
in den Naturwissenschaften
Jana Gregor - Pressebeauftragte
Inselstr. 22
04103 Leipzig
Deutschland

Tel.: +49 (0) 341 - 9959 - 650
Fax: +49 (0) 341 - 9959 - 658
Email: jgregor(at)mis.mpg.de

Weitere Informationen

10.10.2011, 09:26