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Aktuelle Pressemeldungen

Institutsneuigkeiten

Ausgezeichnete Wissenschaftler

Unsere ehemaligen IMPRS-Studenten Deepan Basu und Tim Laux sind unter den 36 Nachwuchswissenschaftlern, die auf der Jahresversammlung der Max-Planck-Gesellschaft in Heidelberg ausgezeichnet wurden.

Deepan Basu ist in diesem Jahr der jüngste Doktorand in der gesamten Max-Planck-Familie. Hierfür und für seine Dissertation „Verallgemeinerungen und Interpretationen von Incipient-Infinite-Cluster-Maßen auf planaren Gittern und Platten‹ ”, die er bei Prof. Artem Sapozhnikov (Uni Leipzig) schrieb, wurde er mit dem Dieter-Rampacher Preis geehrt.
„Wie den meisten Forschungsstipendiaten, so bereitet es auch mir große Freude, einer Thematik auf den Grund zu gehen. Der Moment, in dem man ein Problem nach langer ›Plackerei‹ endlich gelöst hat, ist unglaublich beglückend. In Verbindung mit der Bedeutung des Themas für die angewandteMathematik und Physik stellen diese Gründe meine wichtigste Motivation dar.“
Deepan arbeitet derzeit als INSPIRE-Stipendiat am ISI Kolkata in Indien.

Tim Laux wurde „für einen höchst originellen Konvergenzbeweis für ein wichtiges numerischesVerfahren zum Kornwachstum“ mit der Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft als exzellenter Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet. Tim schrieb seine Dissertation bei Prof. Felix Otto und arbeitet derzeit als Morrey Visiting Assistant Professor an der University of California, Berkeley, USA.
„Mich fasziniert es, wenn Mathematik Klarheit in komplexe Probleme mit direktem Bezug zu Anwendungen bringt.“

Wir gratulieren Deepan und Tim zur diesen großen Ehrungen und wünschen beiden auf ihrem künftigen Karrierewegen alles erdenklich Gute!

Nähere Informationen zu den diesjährigen „Ausgezeichneten!“ finden sich in der Broschüre der MPG. https://www.mpg.de/12075961/Ausgezeichnet_MPG_2018.pdf


Aktuelle Pressemeldungen

Soziale Netzwerke als Krisenbarometer – internationale Konferenz vereint Forscher in Leipzig (19.06.2018)

Kommunikationsmechanismen in sozialen Netzwerken stehen im Fokus einer derzeit am Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften stattfindenden internationalen Konferenz. Das im vergangenen Jahr gestartete EU-Projekt „ODYCCEUS Opinion Dynamics and Cultural Conflict in European Space“ vereint Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen, die sich nun zu einem Erfahrungsaustausch in Leipzig treffen und Forschungsergebnisse präsentieren. Vertreter von Presse und Medien sind herzlich eingeladen, die Konferenz zu begleiten.
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Abbildung rechts: ODYCCEUS - Projektlogo

Bedeutungsvolle Beziehungen – mathematische Einblicke in die Geometrie komplexer Netzwerke (07.06.2018)

Unsere Welt ist definiert durch eine Vielzahl unterschiedlichster Netzwerke - ob sozialer, biologischer, ökonomischer oder technischer Art. Deren Strukturen und Funktionsweisen stehen seit längerem im Fokus der Wissenschaft. Mathematiker des Max-Planck-Instituts für Mathematik in den Naturwissenschaften Leipzig konnten in Kooperation mit Kollegen in Indien, China und Israel beweisen, dass sich mit Hilfe der Geometrie die Vielzahl der Beziehungen in komplexen Netzwerken und deren Struktur effektiv beschreiben lässt. Aktuelle Forschungsergebnisse wurden in „Scientific Reports“ veröffentlicht.
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Abbildung rechts: Beispiel eines Netzwerkes anhand des europäischen Straßennetzes, © Areejit Samal

Bernd Sturmfels wurde mit dem George-David-Birkhoff-Preis 2018 ausgezeichnet (12.1.2018)

Unser Direktor Bernd Sturmfels wurde mit dem Georg David Birkhoff-Preis für Angewandte Mathematik geehrt. Der Preis würdigt vor allem seine maßgebliche Rolle beim Aufbau und der Etablierung des Forschungsgebietes der angewandten algebraischen Geometrie. Der Preis wird alle drei Jahre gemeinsam von der American Mathematical Society AMS und der Society for Industrial and Applied Mathematics SIAM für außergewöhnliche Beiträge auf dem Gebiet der angewandten Mathematik verliehen.
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Abbildung rechts: Bernd Sturmfels, Foto: Pablo Castagnola (Auflösung 5760 x 3840 pixel, 12 MB)

Leibniz-Preis 2018 für László Székelyhidi

Der Professor für Mathematik an der Universität Leipzig László Székelyhidi, auswärtiges wissenschaftliches Mitglied der MPG am MPI für Mathematik in den Naturwissenschaften, wird am 19. März 2018 in Berlin den mit 2,5 Millionen Euro dotierten Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis empfangen.
Mit dem Preis zeichnet die DFG Székelyhidi "für seine bedeutenden Forschungsergebnisse in der Theorie partieller Differentialgleichungen" aus. (Zur Preisbegründung der DFG)

Bild rechts: László Székelyhidi, © www.foto-zentrum-leipzig.de

Prof. Felix Otto mit der Blaise-Pascal-Medaille der European Academy of Sciences geehrt (27.10.2017)

Professor Felix Otto, Direktor an unserem Max-Planck-Institut, wurde von der European Academy of Sciences mit der Blaise-Pascal-Medaille für Mathematik 2017 ausgezeichnet. Mit der Medaille würdigt die Akademie seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und seinen Beitrag zur Förderung exzellenter Forschung und Bildung in Europa.
Mit der am 27. Oktober in Lissabon überreichten Medaille wurde Felix Otto insbesondere für seine bahnbrechenden Beiträge auf den Gebieten der stochastischen Homogenisierung, Variationsrechnung, Funktionalanalysis und deren Anwendung in der Materialwissenschaft, speziell bei der Untersuchung dünner Schichten, geehrt. Die Akademie hebt zudem seine innovativen wissenschaftlichen Methoden hervor, welche weltweit große Beachtung finden.

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Abbildung rechts: Felix Otto, Auflösung 3543 x 2362 Pixel, Foto: medialoge; MPI MIS

Konferenz in Gedenken an den großen Leipziger Mathematiker Eberhard Zeidler (29.09.2017)

Eine Gedenkkonferenz zu Ehren des im Jahr 2016 verstorbenen Mathematikers und Gründungsdirektors des Max-Planck-Institutes für Mathematik in den Naturwissenschaften Prof. Dr. Dr. h.c. Eberhard Zeidler wird am 6. Oktober ab 10.00 Uhr im Konferenzbereich des Instituts in der Inselstraße 22 ausgerichtet. Im Anschluss an die Konferenz findet um 17: 00 Uhr im Beisein der Rektorin der Universität Leipzig Frau Prof. Beate Schücking die feierliche Widmung der „Eberhard-Zeidler-Bibliothek“ statt. Freunde und Weggefährten Eberhard Zeidlers als auch Vertreter von Presse und Medien sind herzlich eingeladen.

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Abbildung rechts: Eberhard Zeidler, Foto: MPI MIS

Sofja Kovalevskaja-Preisträger 2017 forscht am MPI (5.09.2017)

Der Sofja Kovalevskaja-Preisträger 2017 Dr. Matteo Smerlak forscht ab Dezember 2017 am Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften zum Thema "Structure of Evolution".
Matteo Smerlak kommt aus der mathematischen, theoretischen Physik und hat zur Quantengravitation bereits viel beachtete Arbeiten vorgelegt. Zuletzt hat er sich verstärkt der interdisziplinären Forschung zugewandt: Smerlak arbeitet an der Grenze von Physik und Biologie und verknüpft dabei auf innovative Weise die statistische Physik mit der theoretischen Biologie. Konkret widmet er sich den komplexen Systemen, großen Netzwerken, die sich ohne zentrale Kontrolle in hohem Maße selbst organisieren und ein komplexes Kollektivverhalten aufweisen. Solche Systeme finden sich im Bereich der Wirtschaft oder der Soziologie, insbesondere aber in der Biologie. Hier wendet Matteo Smerlak Verfahren der statistischen Physik auf die Evolutionsbiologie an, um universelle Gesetzmäßigkeiten und statistische Gesetze der Evolution herzuleiten. Als Sofja Kovalevskaja-Preisträger will er damit grundlegende Fragen aufgreifen, wie etwa die nach der Vorhersagbarkeit von evolutionären Entwicklungen.
Dr. Matteo Smerlak wurde 1984 in Frankreich geboren und machte 2007 seinen Master in Theoretischer Physik an der École normale supérieure in Paris. Für seine Promotion, die er 2011 abschloss, wechselte er an die Aix-Marseille Université. Anschließend forschte er zwei Jahre als Junior Scientist am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) in Potsdam. Seit 2013 ist Matteo Smerlak als Postdoctoral Researcher am Perimeter Institute for Theoretical Physics in Waterloo, Kanada. Zwischendurch führten ihn immer wieder Lehrtätigkeiten an die African Institutes for Mathematical Sciences in Südafrika, Kamerun und Ghana.

Abbildung rechts: Matteo Smerlak

Schimpansen belohnen Gefälligkeiten - sie teilen Futter nur mit dem, der ihnen zuvor geholfen hat (23.6.2017)

Für uns Menschen ist es eine Selbstverständlichkeit: Wir belohnen andere als Zeichen unserer Dankbarkeit. Wissenschaftler der Max-Planck-Institute für evolutionäre Anthropologie und für Mathematik in den Naturwissenschaften in Leipzig haben nun ähnliche soziale Verhaltensweisen auch bei Schimpansen nachgewiesen. In einem Verhaltensexperiment belohnt ein Tier ein anderes mit Futter, wenn dieses ihm zuvor geholfen hat. Offenbar hat nicht erst der Mensch aus diesem Grund kooperiert, schon der Vorfahr von Mensch und Schimpanse hat offenbar aus einer ähnlichen Motivation heraus untereinander geteilt. Die Studie zeigt, warum Schimpansen dies tun und bestätigt Ergebnisse aus der Spieltheorie.

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Press information at the MPG homepage (english) >>>
Artikel auf der WWW-Seite der PNAS >>>

Abbildung rechts: © MPI f. evolutionäre Anthropologie

Bernd Sturmfels als neuer Direktor berufen (11.05.2017)

Bernd Sturmfels verstärkt ab sofort das Direktorium des Max-Planck-Instituts für Mathematik in den Naturwissenschaften. Der renommierte Professor für Mathematik, Informatik und Statistik wechselt von der University of California in Berkeley, USA nach Leipzig. Unter seiner Leitung wird am Institut eine neue Arbeitsgruppe "Nichtlineare Algebra" aufgebaut.

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Abbildung rechts: Bernd Sturmfels, Foto: Pablo Castagnola

Soziale Netzwerke als Krisenbarometer – EU-Projekt ODYCCEUS gestartet (22.2.2017)

Kommunikationsmechanismen in sozialen Netzwerken stehen im Fokus eines neuen, vom Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften koordinierten EU-Projektes. ODYCCEUS - "Opinion Dynamics and Cultural Conflict in European Space" wird von der Europäischen Union im Rahmen des Forschungsprogramms Horizont 2020 in den kommenden vier Jahren mit 5,8 Millionen Euro gefördert. Derzeit treffen sich die am Projekt beteiligten Partner zu einem Kick-off-Meeting an unserem Institut.

Wörter sind kein Zufall (12.9.2016)

Die Lehrbücher der Sprachwissenschaft müssen offenbar umgeschrieben werden. Bislang gingen Linguisten davon aus, Laute seien in Wörtern größtenteils zufällig mit Bedeutungen verknüpft. Fälle wie etwa das M, das in vielen Sprachen im Wort für Mutter vorkommt, seien die seltene Ausnahme. Ein internationales Team, an dem Forscher der Max-Planck-Institute für Mathematik in den Naturwissenschaften und für Menschheitsgeschichte sowie der Universität Leipzig beteiligt waren, widerlegt diese Annahme nun mit einer umfassenden Analyse.

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Pressemitteilung der Teubner-Stiftung: Wissenschaftspreis 2016 posthum an Stefan Hildebrandt (21.2.2016)

Die "Stiftung Benedictus Gotthelf Teubner Leipzig / Dresden / Berlin / Stuttgart" verleiht am 21. Februar 2016 den Wissenschaftspreis der Teubner-Stiftung zur Förderung der Mathematischen Wissenschaften. Preisträger (posthum) ist der herausragende deutsche Mathematiker Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Stefan Hildebrandt (1936-2015). Verliehen wird der Preis am heutigen 205. Jahrestag der Firmengründung B. G. Teubner in Leipzig.

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(Abbildung rechts: Benedictus Gotthelf Teubner)

19.06.2018, 09:18