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Aktuelle Pressemeldungen

Pressemeldungen

Bitte beachten Sie auch die aktuellen Neuigkeiten aus dem MPI MiS.


Universität Leipzig und Max-Planck-Gesellschaft intensivieren wissenschaftliche Kooperation (12.11.2018)

Die Schnittstelle zwischen Angewandter Mathematik und theoretischer Physik steht im Zentrum einer neuen gemeinsamen Initiative der Fakultäten für Mathematik und Informatik, für Physik und Geowissenschaften der Universität Leipzig und dem Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften. Die Intitiative intensiviert bestehende Kooperationen der Einrichtungen auf diesem Fachgebiet und bietet Studierenden und Wissenschaftlern mehr Möglichkeiten zum wissenschaftlichen Austausch.Finanziell unterstützt wird das Vorhaben durch zusätzliche Mittel der Max-Planck-Gesellschaft.

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Weil nicht nur Argumente zählen

Das Phänomen polarisierender Meinungen ist in den letzten Jahren, insbesondere im politischen Kontext, immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Mathematik in den Naturwissenschaften zeigen anhand netzwerkbasierter und spieltheoretischer Methoden einen ausgeprägten Einfluss sozialer Interaktion auf die Meinungsbildung auf. Entsprechende Mechanismen erlauben eine präzise Analyse des gesamten Meinungsbildungsprozesses und könnten unter anderem zum besseren Verständnis von Meinungstendenzen in sozialen Netzwerken beitragen.

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Looking at data through the lens of algebraic geometry (21.08.2018)

In a world where huge amounts of information are released and collected every day, it has become essential to be able to give meaning to data sets and to recognise any underlying pattern in the collected data. In the recent article “Learning algebraic varieties from samples”, a group of researchers from the Max Planck Institute for Mathematics in the Sciences in Leipzig has presented a novel approach to the analysis of datasets that possess an inherent geometric structure.

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Picture: Algebraic varieties naturally appear when studying datasets coming from the natural sciences. Resolution 1547 x 1047 Pixel. Copyright: MPI MIS

EU-Millionenförderung für Deep-Learning-Projekt in Leipzig (15.08.2018)

Dr. Guido Montúfar, Forschungsgruppenleiter am Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften Leipzig, wurde vom Europäischen Forschungsrat mit einem ERC Starting Grant für exzellente junge Wissenschaftler ausgezeichnet.

Der Förderbetrag von 1,5 Millionen Euro fließt in den Aufbau seiner Arbeitsgruppe zur Deep Learning-Theorie, welche die Erforschung des Lernens in künstlichen neuronalen Netzen zum Ziel hat.

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Abbildung rechts: Guido Montúfar, Auflösung 2361 x 1574 Pixel, Foto: MPI MIS

Mathematische Modelle und Methoden und das Rechnen mit neuronalen Netzen bilden die theoretische Grundlagen zur Erforschung von Deep Learning-Prozessen, Auflösung 4167 x 2917 Pixel, Foto: MPI MIS

Erneut internationale Ehrung für Leipziger Mathematiker Felix Otto (25.06.2018)

Professor Felix Otto, Direktor am Leipziger Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften, wurde im Beisein des Italienischen Präsidenten von der Accademia Nazionale dei Lincei mit dem Prof. Luigi Tartufari Preis für Mathematik 2018 ausgezeichnet. Felix Otto wurde für seine zahlreichen Arbeiten zur Kontinuumsmechanik und den Materialwissenschaften geehrt. Hervorgehoben wurde die Lösung von partiellen Differentialgleichungen, insbesondere derjenigen, die die Strömung eines Gases in porösem Gestein vorhersagt, und derjenigen, die die Bewegung eines Teilchens unter Reibungs- und zufälligen Kräften beschreibt.
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Abbildung rechts: Felix Otto, Auflösung 3543 x 2362 Pixel, Foto: medialoge; MPI MIS

Soziale Netzwerke als Krisenbarometer – internationale Konferenz vereint Forscher in Leipzig (19.06.2018)

Kommunikationsmechanismen in sozialen Netzwerken stehen im Fokus einer derzeit am Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften stattfindenden internationalen Konferenz. Das im vergangenen Jahr gestartete EU-Projekt „ODYCCEUS Opinion Dynamics and Cultural Conflict in European Space“ vereint Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen, die sich nun zu einem Erfahrungsaustausch in Leipzig treffen und Forschungsergebnisse präsentieren. Vertreter von Presse und Medien sind herzlich eingeladen, die Konferenz zu begleiten.
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Abbildung rechts: ODYCCEUS - Projektlogo

Bedeutungsvolle Beziehungen – mathematische Einblicke in die Geometrie komplexer Netzwerke (07.06.2018)

Unsere Welt ist definiert durch eine Vielzahl unterschiedlichster Netzwerke - ob sozialer, biologischer, ökonomischer oder technischer Art. Deren Strukturen und Funktionsweisen stehen seit längerem im Fokus der Wissenschaft. Mathematiker des Max-Planck-Instituts für Mathematik in den Naturwissenschaften Leipzig konnten in Kooperation mit Kollegen in Indien, China und Israel beweisen, dass sich mit Hilfe der Geometrie die Vielzahl der Beziehungen in komplexen Netzwerken und deren Struktur effektiv beschreiben lässt. Aktuelle Forschungsergebnisse wurden in „Scientific Reports“ veröffentlicht.
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Abbildung rechts: Beispiel eines Netzwerkes anhand des europäischen Straßennetzes, © Areejit Samal

Bernd Sturmfels wurde mit dem George-David-Birkhoff-Preis 2018 ausgezeichnet (12.1.2018)

Unser Direktor Bernd Sturmfels wurde mit dem Georg David Birkhoff-Preis für Angewandte Mathematik geehrt. Der Preis würdigt vor allem seine maßgebliche Rolle beim Aufbau und der Etablierung des Forschungsgebietes der angewandten algebraischen Geometrie. Der Preis wird alle drei Jahre gemeinsam von der American Mathematical Society AMS und der Society for Industrial and Applied Mathematics SIAM für außergewöhnliche Beiträge auf dem Gebiet der angewandten Mathematik verliehen.
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Abbildung rechts: Bernd Sturmfels, Foto: Pablo Castagnola (Auflösung 5760 x 3840 pixel, 12 MB)

Leibniz-Preis 2018 für László Székelyhidi

Der Professor für Mathematik an der Universität Leipzig László Székelyhidi, auswärtiges wissenschaftliches Mitglied der MPG am MPI für Mathematik in den Naturwissenschaften, wird am 19. März 2018 in Berlin den mit 2,5 Millionen Euro dotierten Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis empfangen.
Mit dem Preis zeichnet die DFG Székelyhidi "für seine bedeutenden Forschungsergebnisse in der Theorie partieller Differentialgleichungen" aus. (Zur Preisbegründung der DFG)

Bild rechts: László Székelyhidi, © www.foto-zentrum-leipzig.de

Prof. Felix Otto mit der Blaise-Pascal-Medaille der European Academy of Sciences geehrt (27.10.2017)

Professor Felix Otto, Direktor an unserem Max-Planck-Institut, wurde von der European Academy of Sciences mit der Blaise-Pascal-Medaille für Mathematik 2017 ausgezeichnet. Mit der Medaille würdigt die Akademie seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und seinen Beitrag zur Förderung exzellenter Forschung und Bildung in Europa.
Mit der am 27. Oktober in Lissabon überreichten Medaille wurde Felix Otto insbesondere für seine bahnbrechenden Beiträge auf den Gebieten der stochastischen Homogenisierung, Variationsrechnung, Funktionalanalysis und deren Anwendung in der Materialwissenschaft, speziell bei der Untersuchung dünner Schichten, geehrt. Die Akademie hebt zudem seine innovativen wissenschaftlichen Methoden hervor, welche weltweit große Beachtung finden.

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Abbildung rechts: Felix Otto, Auflösung 3543 x 2362 Pixel, Foto: medialoge; MPI MIS

Konferenz in Gedenken an den großen Leipziger Mathematiker Eberhard Zeidler (29.09.2017)

Eine Gedenkkonferenz zu Ehren des im Jahr 2016 verstorbenen Mathematikers und Gründungsdirektors des Max-Planck-Institutes für Mathematik in den Naturwissenschaften Prof. Dr. Dr. h.c. Eberhard Zeidler wird am 6. Oktober ab 10.00 Uhr im Konferenzbereich des Instituts in der Inselstraße 22 ausgerichtet. Im Anschluss an die Konferenz findet um 17: 00 Uhr im Beisein der Rektorin der Universität Leipzig Frau Prof. Beate Schücking die feierliche Widmung der „Eberhard-Zeidler-Bibliothek“ statt. Freunde und Weggefährten Eberhard Zeidlers als auch Vertreter von Presse und Medien sind herzlich eingeladen.

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Abbildung rechts: Eberhard Zeidler, Foto: MPI MIS

Sofja Kovalevskaja-Preisträger 2017 forscht am MPI (5.09.2017)

Der Sofja Kovalevskaja-Preisträger 2017 Dr. Matteo Smerlak forscht ab Dezember 2017 am Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften zum Thema "Structure of Evolution".
Matteo Smerlak kommt aus der mathematischen, theoretischen Physik und hat zur Quantengravitation bereits viel beachtete Arbeiten vorgelegt. Zuletzt hat er sich verstärkt der interdisziplinären Forschung zugewandt: Smerlak arbeitet an der Grenze von Physik und Biologie und verknüpft dabei auf innovative Weise die statistische Physik mit der theoretischen Biologie. Konkret widmet er sich den komplexen Systemen, großen Netzwerken, die sich ohne zentrale Kontrolle in hohem Maße selbst organisieren und ein komplexes Kollektivverhalten aufweisen. Solche Systeme finden sich im Bereich der Wirtschaft oder der Soziologie, insbesondere aber in der Biologie. Hier wendet Matteo Smerlak Verfahren der statistischen Physik auf die Evolutionsbiologie an, um universelle Gesetzmäßigkeiten und statistische Gesetze der Evolution herzuleiten. Als Sofja Kovalevskaja-Preisträger will er damit grundlegende Fragen aufgreifen, wie etwa die nach der Vorhersagbarkeit von evolutionären Entwicklungen.
Dr. Matteo Smerlak wurde 1984 in Frankreich geboren und machte 2007 seinen Master in Theoretischer Physik an der École normale supérieure in Paris. Für seine Promotion, die er 2011 abschloss, wechselte er an die Aix-Marseille Université. Anschließend forschte er zwei Jahre als Junior Scientist am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) in Potsdam. Seit 2013 ist Matteo Smerlak als Postdoctoral Researcher am Perimeter Institute for Theoretical Physics in Waterloo, Kanada. Zwischendurch führten ihn immer wieder Lehrtätigkeiten an die African Institutes for Mathematical Sciences in Südafrika, Kamerun und Ghana.

Abbildung rechts: Matteo Smerlak

Schimpansen belohnen Gefälligkeiten - sie teilen Futter nur mit dem, der ihnen zuvor geholfen hat (23.6.2017)

Für uns Menschen ist es eine Selbstverständlichkeit: Wir belohnen andere als Zeichen unserer Dankbarkeit. Wissenschaftler der Max-Planck-Institute für evolutionäre Anthropologie und für Mathematik in den Naturwissenschaften in Leipzig haben nun ähnliche soziale Verhaltensweisen auch bei Schimpansen nachgewiesen. In einem Verhaltensexperiment belohnt ein Tier ein anderes mit Futter, wenn dieses ihm zuvor geholfen hat. Offenbar hat nicht erst der Mensch aus diesem Grund kooperiert, schon der Vorfahr von Mensch und Schimpanse hat offenbar aus einer ähnlichen Motivation heraus untereinander geteilt. Die Studie zeigt, warum Schimpansen dies tun und bestätigt Ergebnisse aus der Spieltheorie.

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Press information at the MPG homepage (english) >>>
Artikel auf der WWW-Seite der PNAS >>>

Abbildung rechts: © MPI f. evolutionäre Anthropologie

Bernd Sturmfels als neuer Direktor berufen (11.05.2017)

Bernd Sturmfels verstärkt ab sofort das Direktorium des Max-Planck-Instituts für Mathematik in den Naturwissenschaften. Der renommierte Professor für Mathematik, Informatik und Statistik wechselt von der University of California in Berkeley, USA nach Leipzig. Unter seiner Leitung wird am Institut eine neue Arbeitsgruppe "Nichtlineare Algebra" aufgebaut.

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Abbildung rechts: Bernd Sturmfels, Foto: Pablo Castagnola

Soziale Netzwerke als Krisenbarometer – EU-Projekt ODYCCEUS gestartet (22.2.2017)

Kommunikationsmechanismen in sozialen Netzwerken stehen im Fokus eines neuen, vom Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften koordinierten EU-Projektes. ODYCCEUS - "Opinion Dynamics and Cultural Conflict in European Space" wird von der Europäischen Union im Rahmen des Forschungsprogramms Horizont 2020 in den kommenden vier Jahren mit 5,8 Millionen Euro gefördert. Derzeit treffen sich die am Projekt beteiligten Partner zu einem Kick-off-Meeting an unserem Institut.

Wörter sind kein Zufall (12.9.2016)

Die Lehrbücher der Sprachwissenschaft müssen offenbar umgeschrieben werden. Bislang gingen Linguisten davon aus, Laute seien in Wörtern größtenteils zufällig mit Bedeutungen verknüpft. Fälle wie etwa das M, das in vielen Sprachen im Wort für Mutter vorkommt, seien die seltene Ausnahme. Ein internationales Team, an dem Forscher der Max-Planck-Institute für Mathematik in den Naturwissenschaften und für Menschheitsgeschichte sowie der Universität Leipzig beteiligt waren, widerlegt diese Annahme nun mit einer umfassenden Analyse.

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Pressemitteilung der Teubner-Stiftung: Wissenschaftspreis 2016 posthum an Stefan Hildebrandt (21.2.2016)

Die "Stiftung Benedictus Gotthelf Teubner Leipzig / Dresden / Berlin / Stuttgart" verleiht am 21. Februar 2016 den Wissenschaftspreis der Teubner-Stiftung zur Förderung der Mathematischen Wissenschaften. Preisträger (posthum) ist der herausragende deutsche Mathematiker Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Stefan Hildebrandt (1936-2015). Verliehen wird der Preis am heutigen 205. Jahrestag der Firmengründung B. G. Teubner in Leipzig.

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(Abbildung rechts: Benedictus Gotthelf Teubner)

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30.11.2018, 11:30