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Pressemeldung 2/2007

Wissenschaft zum Anfassen!
Einen Tag lang Mathematikerin sein.

27. März 2007:Das Max-Planck-Institut (MPI) für Mathematik in den
Naturwissenschaften wird auch in diesem Jahr anlässlich des Girls Days am 26. April seine Türen öffnen und lädt alle Mathematik-interessierten Mädchen herzlich ein, diesen Tag mit unseren Wissenschaftlerinnen zu verbringen. Im Mittelpunkt steht natürlich die Mathematik – und dies in ihrer anschaulichsten Form. Zum Erleben, Staunen, Experimentieren, Knobeln – kurz gesagt: Wissenschaft zum Anfassen!

30 Mädchen haben die Möglichkeit, sich umfassend über das Berufsbild der Mathematikerin mit seinen verschiedenen Einsatzbereichen zu informieren und das breite Spektrum, das das Institut rund um die Mathematik und deren Anwendungen bietet, kennen zu lernen. Die Veranstaltung, die von den Wissenschaftlerinnen des Instituts betreut wird, wendet sich vorrangig an die Schülerinnen der Gymnasien mit besonderem Interesse für die Naturwissenschaften und Mathematik. Dass diese recht zahlreich sind, beweist das große Interesse an den Veranstaltungen der Vorjahre, welche binnen kürzester Zeit ausgebucht waren und bei den Girls regen Anklang fanden.

Ein Hauptthema wird in diesem Jahr die mathematische Beschreibung von Mikrostrukturen sein, welche wichtig sind für das Verständnis von Formgedächtnismetallen. Diese so genannten „intelligenten Materialien“ können selbständig auf Veränderungen ihrer Umwelt reagieren und finden –vom Stent  in der Medizin bis hin zur entfaltbaren Weltraumantenne - zahlreiche technische Anwendungsmöglichkeiten. Mathematische Ideen spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung solcher Materialien.

Im praktischen Teil können die Mädchen dann selbst aktiv werden und Versuche mit Formgedächtnisdrähten durchführen. Aber auch andere mathematische Fragestellungen, sowie das Knobeln und Experimentieren werden nicht zu kurz kommen.

Doch welche Berufswege stehen den Mädchen nach abgeschlossenem Mathematik-Studium offen? Wie sind die Karrierechancen für Mathematikerinnen? Wo liegen die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten? Auf diese und viele andere Fragen sollen Gesprächsrunden mit den Wissenschaftlerinnen und Institutsmitarbeiterinnen Antworten geben.

09.03.2017, 15:41