Schulvorträge Wissenschaftssommer

Vom 28. Juni bis zum 4. Juli bot der Wissenschaftssommer ein interessantes Vortragsprogramm für Schülerinnen und Schüler im Jahrmarkt der Wissenschaften, Zeltausstellung auf dem Augustusplatz.


Dienstag, 1. Juli 2008

09.00 - 10.00 Uhr: Wozu brauchen wir Zahlen?

(für Schüler der Klassen 2 bis 6)
Im Vortrag dreht sich alles rund um das Thema Zahlen: im Alltag, im Märchen, in Redewendungen. Die Schüler erfahren, dass die Ureinwohner Australiens gar keine Zahlen haben. Es werden anschauliche Vergleiche gesucht, wie viele Reiskörner auf ein Schachbrett passen. Die Schüler werden wie die alten Ägypter rechnen, immer größere Zahlen finden und darüber hinaus erfahren, was ein menschlicher Arm, ein Kiefernzapfen und das Alte Leipziger Rathaus mit Mathematik zu tun haben.
Referent: Dr. Axel Schüler, Leipziger Schülergesellschaft für Mathematik

10.30 - 11.30 Uhr: Die Platonischen Körper

(für Schüler der Klassen 8 bis 10)
Regelmäßige Polyeder faszinieren die Menschen seit Tausenden von Jahren. Man schreibt ihnen magische Eigenschaften zu, verbindet sie gar mit der Ordnung des Himmels. Auch in der Natur tauchen regelmäßige Strukturen immer wieder auf, denn die in ihnen enthaltenen Symmetrien sind oft auch die energetisch günstigsten Konfigurationen. Im Vortrag werden wir erforschen, warum es nur fünf Platonische Körper gibt, diese näher kennen lernen, mehr über deren Symmetrien erfahren und auch etwas Geometrie betreiben.
Referent: Dr. Hans-Gert Gräbe, apl. Prof. am Institut für Informatik der Universität Leipzig

12.30 - 13.30 Uhr: Mathematische Phänomene für besondere Materialien

(für Schüler ab Klasse 10)
Seien es staubabweisende Oberflächen, intelligente Werkstoffe oder neue superharte Materialien - ihnen liegt eines zugrunde: die Erforschung von Mehrskalenphänomenen. Der Vortrag führt in ein mathematisches Forschungsgebiet ein, welches erstaunliche Ergebnisse liefert, die schon bald unser Leben verändern könnten. Er zeigt eine Vielzahl aktueller und spektakulärer Beispiele auf, will aber auch ein Gespür geben, welche mathematischen Methoden bei der Untersuchung und dem Design sogenannter neuer Wundermaterialien verwendet werden.
Referent: Dr. Thomas Blesgen, Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften Leipzig

09.03.2017, 10:22