Schulvorträge Wissenschaftssommer

Vom 28. Juni bis zum 4. Juli bot der Wissenschaftssommer ein interessantes Vortragsprogramm für Schülerinnen und Schüler im Jahrmarkt der Wissenschaften, Zeltausstellung auf dem Augustusplatz.


Montag, 30. Juni 2008

09.00 - 10.00 Uhr: Zauber der Zahlen

(für Schüler der Klassen 4 bis 6)
Mit Zahlen kann man zählen, man kann rechnen und man kann zaubern. All diese Aspekte werden in der Kindervorlesung aufgegriffen: Coole Rechentricks, spannende Eigenschaften von Zahlen und Zahlenfolgen und echte Zaubertricks. Und wie das bei mathematischen Tricks so ist: Man kann alles verstehen!
Referent: Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher, Mathematikum Gießen

10.30 - 11.30 Uhr: Down, down, down. Vom Streben nach dem Minimum. 

(für Schüler der Klassen 8 bis 10)
Das Streben nach einem optimalen Zustand (minimaler Energie, maximaler Unordnung, kleinster Wirkung) ist ein grundlegendes Prinzip in der Natur und begegnet uns auch im täglichen Leben ständig. Welcher ist der kürzeste Weg? Wie erreiche ich einen maximalen Gewinn? Was ist der geringste Aufwand? An einigen klassischen und weniger klassischen Beispielen wollen wir zeigen, wie sich optimale Objekte mathematisch beschreiben und auffinden lassen.
Referent: Dr. Matthias Röger, Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften Leipzig

12.30 - 13.30 Uhr: Landkarten im Gehirn

(für Schüler ab Klasse 10)
Das menschliche Gehirn speichert nicht nur Informationen über die Außenwelt, sondern auch wichtige Daten über den menschlichen Körper. Daher finden sich dort auch Abbilder von Armen, Händen, Beinen usw. Erstaunlich hierbei ist, dass diese Abbildungen in bestimmten Nachbarschaftsbeziehungen zueinander stehen. So liegt z. B. das Abbild des Arms räumlich nah dem der Hand. Diese Ordnung erinnert stark an den Aufbau von Landkarten. Im Rahmen künstlicher neuronaler Netze wurden Modelle entwickelt, die das Entstehen solcher Karten im Gehirn illustrieren. Die Arbeitsweise eines solchen Modells wird im Vortrag beschrieben und anhand von Computersimulationen demonstriert.
Referent: Dr. Nihat Ay, Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften Leipzig

09.03.2017, 10:16